Osterandacht

Mit einer gelungenen Veranstaltung in der Barnstorfer Kirche konnten wir unser neues Frühjahr- und Sommerprogramm starten. Gut 50 Teilnehmer waren zu einer Osterandacht gekommen und wurden von der ersten Sekunde an von dem Gesang von Gudrun Kröger und Musik von Michael Schönemann verzaubert. 

Mit Liedern wie „Küss mich, halt mich, lieb mich“ oder „Eine Rose“ begann die Veranstaltung und ist es gelungen, sofort eine besondere Stimmung zu erzeugen, um einen Moment lang die Hast und Eile des Alltags zu vergessen. Auch von dem Lied „Hallelujah“ ging ein besonderer Reiz aus.

 

Frau Pastorin Strehlow erzählte uns die Geschichte des Propheten Jona aus dem Alten Testament, die besonders gut in die Osterzeit passt, denn sie vergleicht mit Jesus sein bevorstehendes Schicksal und der Auferstehung.

In der biblischen Geschichte „Jona und der Wal“ erteilte Gott Jona den Auftrag, der Stadt Ninive den Untergang zu verkündigen. Doch Jona fürchtete diese Aufgabe und begab sich auf die Flucht. Daraufhin schickte Gott einen gewaltigen Sturm und das Schiff des flüchtenden Jona geriet in Seenot. Jona wurde für die Bedrohung verantwortlich gemacht und über Bord geworfen. Ein großer Fisch verschluckte ihn und spuckte ihn nach drei Tagen und drei Nächten unverletzt an Land wieder aus. Jona ging nun nach Ninive und prophezeite den Menschen dort den Untergang. Die glaubten ihm und gelobten Besserung und Gott verschonte die Stadt Ninive.

 

Die Andacht wurde auch mit Kirchenliedern wie z. B. „Ich lobe meinen Gott“ oder „Meine Zeit steht in deinen Händen“ begleitet. 

Auch das Lied „How many roads must a man walk down“ teils auf Englisch und teils auf Deutsch gesungen, dass in der heutigen Zeit nicht aktueller sein konnte:

…Wie große Berge gibt man aus für Bomben, Raketen und Krieg?

Wie große Worte macht heut´ mancher Mensch und lindert damit keine Not?

Wie großes Unheil muss erst noch gescheh´n, damit sich die Menschheit besinnt?

Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind, die Antwort weiß ganz allein der Wind…

 

Zur Einstimmung auf den Segen durch die Pastorin wurde gemeinsam das irische Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“ gesungen. Am Ende der Andacht bedanke sich Ute Kemper noch bei Frau Strehlow und bei Gudrun Kröger sowie Michael Schönemann für das gelungene Zusammenspiel der Wort- und Musikbeiträge.

 

Auch die Zugabe von Gudrun und Michael mit einem Lied von Michael Jackson  „Heal the World“ passte wohl in diese/unsere besondere Zeit.