Aktuelle Berichte


Herbstliche Blätterkränze aus Draht und Papier

 

Unter der fachkundigen Anleitung von Renate trafen sich in dieser Woche zwei Gruppen Barnstorfer Landfrauen, um in geselliger Runde herbstliche Kränze aus Papier und Draht zu fertigen.

 

Die Ergebnisse können sich sehen lassen!


Sommerwanderung im Stemweder Berg

Zu einer geführten Wanderung trafen sich am 24.09.2021 einige Barnstorfer Landfrauen am Stemweder Berg.

Frau Dr. Inge Uetrecht ist eine zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin für den Naturpark Dummer und weihte die Landfrauen in die Geheimnisse der heimischen Pflanzenwelt ein. Besonders reizvoll ist dabei der Blick auf die Kräuter gewesen und so konnten wir die Natur mit allen Sinnen erleben. Sehen, fühlen, riechen und natürlich auch bei einem Picknick mit selbstgemachten Kräuterquark und Brot sowie Holunderblütensirup schmecken. 


Delegiertenfahrt

Am 15. September 2021 trafen sich 22 Landfrauen aus dem Vorstand des Kreisverbandes und den Delegierten der Landfrauenvereine Barnstorf, Diepholz und Sulingen zu einer „Delegiertenfahrt“. Ausrichter war in diesem Jahr der Barnstorfer Landfrauenverein. Erstes Ziel war das Gut Adelhorn bei Drentwede. Jens Schwichtenberg erzählte uns einiges über den Tabakanbau, von der Aussaat, über die Pflanzung bis hin zur Ernte und Sortierung.

 

"… die Tabakpflanze wächst in nur ca. 100 Tagen und wird aus einem kleinen Setzling eine bis zu zwei Meter große Pflanze. Die Tabaksamen sind recht winzig. Da die Pflanzen für das Auskeimen viel Wärme benötigen, werden die Setzlinge in  Gewächshäusern vorgezogen. Bis zu zwei Monate dauert die Anzucht und dabei werden die Jungpflanzen mehrmals gemäht, damit sie sich kräftig entwickeln und das Auspflanzen auf den Acker besser überstehen. Im Mai pflanzen die Schichtenbergs mit Spezialmaschinen die Tabakpflänzchen in den unkrautfreien Acker; je nach Sorte zwischen 25 000 und 35 000 Pflanzen pro Hektar. Danach erfolgt in den nächsten Wochen dreimal eine mechanische Unkrautbehandlung. Später werden von jeder Tabakpflanze 15 bis 18 Blätter geerntet. Das „Tabakbrechen“ erfolgt sobald eine gelbliche Verfärbung das Abreifen der Blätter anzeigt. Da die Pflanzen von unten nach oben abreifen, beginnt die Ernte bei den untersten Blättern.

Nach der Ernte müssen die Blätter schonend getrocknet werden. Dieses erfolgt bei den Schwichtenbergs in eigens dafür aufgestellten Containern, die mit Energie einer Biogasanlage versorgt werden. Während der Trockung laufen vielfältige Stoffwechselprozesse in den Blättern ab. Dabei hängen die aufgefädelten Blätter in dicken Paketen an langen Latten, die so aufgehängt sind, dass die Luft ausreichend zirkulieren kann. Später erfolgt eine Handsortierung bzw. Handauslese der Blätter in drei Kategorien, bevor dann die verpackten Blätter in den Großhandel gelangen. Der hier angebaute Tabak geht überwiegend als Shisha Tabak in die arabischen Länder.“

 

Weiter ging es dann zum neuen Borchers-Betriebshof. Der bisherige Betriebshof im Zentrum von Twistringen war schon längst zu klein geworden, daher wurde im Industriegebiet ein neues Betriebsgelände auf rund 14000 Quadratmetern geschaffen. Christof Borchers empfing uns mit einem Sekt und führte uns durch die neue Unterstellhalle, die Verwaltungsgebäude mit Sanitärbereich und Sozialräumen für die Belegschaft, sowie durch die Werkstatt mit Bremsenprüfstand, Hebebühne und Tankstelle. Alles ganz modern und mit entsprechender Technik nach strengsten Vorgaben ausgestattet. Zudem machten wir in einem modernen Reisebus eine kleine Ausfahrt durch Twistringen mit anschließender Durchfahrt des Busses durch die neue Waschanlage auf dem Betriebsgelände. 

 

Ein herzliches „DANKESCHÖN“ für einen informativen Nachmittag den Familien Schwichtenberg und Borchers.

 


Besichtigung Garten Bellersen und Borchers Reisen

Zu einer Besichtigungstour haben sich am 26. August 2021 wieder einmal 33 Barnstorfer Landfrauen in Mörsen getroffen. Ziel war der Garten von Familie Bellersen. Bereits seit etwa 20 Jahren werkelte Heinrich Bellersen an seinem Garten. Immer wieder gab es Neues zu entdecken und auch in diesem Jahr gestaltete der passionierte Hobbygärtner weitere Sitzecken. Einige Winkel des Gartens waren asiatisch angehaucht und es gab sogar einen Bereich für Trauungen. Wegweiser für einen Rundgang waren äußerst kreativ gestaltet, denn auch zu Coronazeiten sollte sich niemand entgegenkommen. Das Gärtnern, die Pflasterarbeiten und die Beleuchtung zwischen den Pflanzen übernahm Bellersen selbst und er verbringt dort täglich mehrere Stunden. Es war schon faszinierend, was aus Gebrauchsgegenständen geschaffen wurde. Bei Kaffee und Kuchen konnten wir dann ein wenig die vielen Eindrücke verarbeiten. 

Weiter ging es dann zum neuen Borchers-Betriebshof. Der bisherige Betriebshof im Zentrum von Twistringen war schon längst zu klein geworden, daher wurde im Industriegebiet ein neues Betriebsgelände auf rund 14000 Quadratmetern geschaffen. Anke von der Lage-Borchers empfing uns mit einem Sekt und führte uns durch die neue Unterstellhalle, die Verwaltungsgebäude mit Sanitärbereich und Sozialräumen für die Belegschaft, sowie durch die Werkstatt mit Bremsenprüfstand, Hebebühne, Waschhalle und Tankstelle. Alles ganz modern und mit entsprechender Technik nach strengsten Vorgaben ausgestattet. Auch berichtete sie uns über die schwierige Zeit gerade in der Reisebranche seit Corona.

Am Ende haben wir den Tag mit einem typischen „Busimbiss“ (Kartoffelsalat und Würstchen) ausklingen lassen.