Ammerland Radtour - "Von Hof zu Hof"

Am 13. Mai 2022 starteten 23 Barnstorfer Landfrauen und auch ein paar Männer zu einer geführten Radtour mit den eigenen Fahrrädern durch das Ammerland. Der Startpunkt  bzw. Ausladen der Fahrräder war in Bad Zwischenahn direkt am Meer unweit der Rügenwalder Mühle. Vor dort aus begleiteten uns zwei Gästeführer durch das Ammerland.

 

Unsere Fahrradroute steuerte einige Stationen bzw. Betriebe der  „Tour de Flur Ammerland“ an. Dieses ist eine Tour die durch den Ammerländer Landvolkverband gestaltet wurde und einen Einblick in die durch Land-, Forst- und Baumschulwirtschaft geprägte Kulturlandschaft im Ammerland bietet. Unsere Route führte durch die Gemeinden Bad Zwischenahn, Westerstede und Wiefelstede. An thematischen Haltepunkten wurde von den Gästeführern und durch Schautafeln über ganz unterschiedliche Themen informiert und damit die Vielseitigkeit und Bedeutung des Gartenbaus, der Landwirtschaft und der Flächenbewirtschaftung bewusst gemacht.

 

Eine der ersten Stationen war ein Rhododendrenpark, in dem uns von  einigen Anekdoten zum Strauch von Otto Waalkes (eine Neuzüchtung auf den Namen „Ottodendron“) berichtet wurde. Weitere Stationen waren der Legehennenbetrieb der Familie Wemken und die Milchviehbetrieb der Familie Thye. Es wurde von den Landwirten  erklärt, wie moderne Landwirtschaft funktioniert und beantwortet, was wir schon immer einmal wissen wollten. Zur Mittagszeit gab es ein Picknick am Bus.

 

Unsere Strecke führte dann weiter durch Parklandschaften über Waldwege und abgelegene Klinkenstraßen durch das landschaftlich äußerst reizvolle Ammerland. Ein weiteres Highlight war die Imkerei von Klaus Ohliger. Hier wurde uns über Wellness mit Bienenstockluft und die positive Wirkung auf das Wohlbefinden berichtet und wir konnten bei Kaffee und Kuchen die herrliche Ferienanlage genießen.

Übrigens - Bienenstocktuft Therapie – so funktioniert es:

„…Der Anwender sitzt bequem im Gartenstuhl. Ein spezieller  Ventilator, der direkt auf dem Bienenstock sitzt, saugt die Luft daraus an. Vier verschiedene Filter sorgen dafür, dass keine Partikel in den medizinischen Schlauch gelangen, der mit dem Ventilator verbunden ist.

Die Luft ist warm, sie riecht nach aromatischem Bienenwachs und altem Holz. Der Zustrom der Luft kann individuell geregelt werden, ein direkter Kontakt mit Bienen ist dabei ausgeschlossen. In der Bienenluft ist natürliches Propolis, Duft des Wachses, Duft von  Honig und die Wärme, aus dem Bienenbeuten, die beruhigt die Bronchien und lindert die Beschwerden.“

 

Für die Teilnehmer war es eine durchweg informative, kurzweilige und gut organisierte Veranstaltung  der Landfrauen mit Unterstützung von Borchers Reisen.

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Frauenfrühstück mit Dr. Sabine Heumann

„Manchmal braucht man einfach eine kleine Auszeit, damit man die Dinge wieder klarer sehen kann.“ Eine hübsche Karte erwartete die Teilnehmerinnen an den mit Maiglöckchen und Flieder geschmückten Tischen, denn es trafen sich am Samstag, den 07.05.2022, über 60 Barnstorfer Landfrauen zu einem gemeinsamen Frühstück im Hause Roshop.

Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen, Sonnenschein …- wohl jeder kennt dieses Lied von Nana Mouskouri und damit hatten die Organisatorinnen der Veranstaltung schon gleich für gute Laune gesorgt. Endlich mal wieder einen Vortrag in Präsens und ohne Kontaktbeschränkungen anbieten zu können und dabei noch Zeit für Gespräche zu haben, dass erfreute an diesem Morgen nicht nur die Vorsitzende Imke Abeling sondern war auch dem Teilnehmerinnen anzumerken.

 

„Gar nichts MUSS ich“ für mehr innere Freiheit und Spaß am Leben. Mit diesen Worten begrüßte die wissenschaftliche Angestellte, Prädikantin und Gesprächsbegleiterin: Dr. Sabine Heumann die Landfrauen. 

 

... Sie machte deutlich, dass die todo Listen mit Terminen und Planungen immer umfangreicher und erwartungsvoller werden.

Es entsteht eine Sehnsucht nach – weniger müssen – und immer wieder die Frage: “Muss ich das wirklich?“ Es gibt immer Gegengründe für z. B. unangenehme Arbeiten, die man auch aufschieben kann. Man funktioniert einfach, weil man innerlich getrieben wird, aber woher kommt dieser Druck zum Thema: Ich MUSS! 

Sind es die Eltern, die Freunde, die Familie, die Gesellschaft oder war es immer so?  - Es hat mich so geprägt.

  • Mutter kocht, was und wann die Familie mag, aber nicht nach ihren Wünschen und Zeiten.
  • Es sollen Regeln eingehalten werden, gegen das schlechte Gewissen.
  • Man möchte den Erwartungen von Familie, Verein und Freunden gerecht werden.
  • Man erwartet Dankbarkeit gegenüber Älteren und Vorgesetzten (Perfektionismus).
  • Die innere Stimme hat Pflichtsätze geprägt: Ich muss an die anderen denken, endlich besser werden, müsste ich noch mehr machen?

Und daraus bauen sich innere Monster auf: die Last liegt auf den Schultern, der gesenkte Kopf oder auch Anspannungen in der Körperhaltung. Also sollte man sich die eigene Situation vor Augen führen und erkennen, was zu tun ist. Für mehr Spaß und Freude sollte ich auf mein Bauchgefühl hören und danach die Entscheidung finden. Was mir Spaß macht tut mir gut, dadurch kann ich Ruhe und Einklang finden. Das innere Kind in mir wiederentdecken, indem ich mit Leichtigkeit und Freude an schöne Erinnerungen meine Ziele erreiche. Dazu kann ich auch Neues ausprobieren oder beim Fahrradfahren in der Natur andere Gedanken finden. Frei nach der Musik -  Komm mit ins Abenteuerland!

 

Einen Vortrag, in dem sich viele Landfrauen wiedererkannten. Sie gab so manchen Denkanstoß mit auf dem Weg und empfahl sich innerlich frei zu machen und öfter mal zu überlegen, was einem selbst Spaß und Freude macht.

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Osterandacht

Mit einer gelungenen Veranstaltung in der Barnstorfer Kirche konnten wir unser neues Frühjahr- und Sommerprogramm starten. Gut 50 Teilnehmer waren zu einer Osterandacht gekommen und wurden von der ersten Sekunde an von dem Gesang von Gudrun Kröger und Musik von Michael Schönemann verzaubert. 

Mit Liedern wie „Küss mich, halt mich, lieb mich“ oder „Eine Rose“ begann die Veranstaltung und ist es gelungen, sofort eine besondere Stimmung zu erzeugen, um einen Moment lang die Hast und Eile des Alltags zu vergessen. Auch von dem Lied „Hallelujah“ ging ein besonderer Reiz aus.

 

Frau Pastorin Strehlow erzählte uns die Geschichte des Propheten Jona aus dem Alten Testament, die besonders gut in die Osterzeit passt, denn sie vergleicht mit Jesus sein bevorstehendes Schicksal und der Auferstehung.

In der biblischen Geschichte „Jona und der Wal“ erteilte Gott Jona den Auftrag, der Stadt Ninive den Untergang zu verkündigen. Doch Jona fürchtete diese Aufgabe und begab sich auf die Flucht. Daraufhin schickte Gott einen gewaltigen Sturm und das Schiff des flüchtenden Jona geriet in Seenot. Jona wurde für die Bedrohung verantwortlich gemacht und über Bord geworfen. Ein großer Fisch verschluckte ihn und spuckte ihn nach drei Tagen und drei Nächten unverletzt an Land wieder aus. Jona ging nun nach Ninive und prophezeite den Menschen dort den Untergang. Die glaubten ihm und gelobten Besserung und Gott verschonte die Stadt Ninive.

 

Die Andacht wurde auch mit Kirchenliedern wie z. B. „Ich lobe meinen Gott“ oder „Meine Zeit steht in deinen Händen“ begleitet. 

Auch das Lied „How many roads must a man walk down“ teils auf Englisch und teils auf Deutsch gesungen, dass in der heutigen Zeit nicht aktueller sein konnte:

…Wie große Berge gibt man aus für Bomben, Raketen und Krieg?

Wie große Worte macht heut´ mancher Mensch und lindert damit keine Not?

Wie großes Unheil muss erst noch gescheh´n, damit sich die Menschheit besinnt?

Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind, die Antwort weiß ganz allein der Wind…

 

Zur Einstimmung auf den Segen durch die Pastorin wurde gemeinsam das irische Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“ gesungen. Am Ende der Andacht bedanke sich Ute Kemper noch bei Frau Strehlow und bei Gudrun Kröger sowie Michael Schönemann für das gelungene Zusammenspiel der Wort- und Musikbeiträge.

 

Auch die Zugabe von Gudrun und Michael mit einem Lied von Michael Jackson  „Heal the World“ passte wohl in diese/unsere besondere Zeit.

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