Jahreshauptversammlung 2022

Die Jahreshauptversammlung für die Berichtsjahre 2020 und 2021 des LandFrauenvereins Barnstorf e. V. fand am Donnerstag, den 15.09.2022, ab 17:00 Uhr, statt. Die Vorsitzende Imke Abeling begrüßte knapp 50 anwesende Landfrauen.

Zu den Regularien gehörte auch das Verlesen des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung durch Marlitta Bode, des Kassenberichts durch Wiebke Hagedorn und des Tätigkeitsberichts durch Dorothee Rabbe, die Ihre Ausführungen anhand von Fotos der einzelnen Veranstaltungen begleitete. Auch wenn in den  letzten beiden Corona-Jahren einige Traditionsveranstaltungen ausfallen mussten, so haben doch auch eine ganze Menge Veranstaltungen in abgewandelter Weise stattgefunden, wie z. B. die Adventsandacht, Osterandacht, verschiedene Fahrradtouren,  eine Kräuterwanderung und eine Märchenwanderung, Herbstbasteln sowie verschiedene Online-Veranstaltungen.

 

Bei den dann folgenden Vorstandswahlen wurden Imke Abeling als erste Vorsitzende, Ute Kemper als stellvertretende Vorsitzende und Dorothee Rabbe als Schriftführerin bestätigt. Renate Windeler und Marlitta Bode standen nicht mehr zur Wiederwahl. Den dadurch freiwerdenden Posten als stellvertretende Vorsitzende übernahm Elke Gröne. Als neue Beisitzerin wurde Gesine Imhof in das Vorstandsteam gewählt. Die Vorstandswahlen wurden souverän von Ingrid Voss moderiert und begleitet. 

 

„Allein ist man stark, aber gemeinsam unschlagbar“. Mit diesem Motto bedankte sich Imke Abeling bei ihren Vorstandsmitgliedern und hofft auch weiterhin auf gute Zusammenarbeit. Ute Kemper übernahm dann die Verabschiedung von Marlitta Bode und Renate Windeler, die für die beiden viele Dankesworte und tolle Geschenke dabei hatte.

 

Als besondere Ehrung für die vielen Jahre ihrer Vorstandsarbeit übernahm dann Marita Eschenhorst als Vizepräsidentin Süd des Niedersächsischen Landfrauenverbands Hannover die Verleihung der „Silbernen Bienen“ für besondere Verdienste in der LandFrauenarbeit für Marlitta Bode und Renate Windeler vor und wie folgt war aus ihrer Laudatio zu hören: 

 

"…Marlitta Bode wurde 2006 als Beisitzerin in den Vorstand gewählt und war seit 2008 die Schriftführerin. Alle durften den Protokollen auf den Mitgliederversammlungen folgen, die immer korrekt geführt wurden. Sie hat sich aktiv in anderen Bereichen eingebracht. Bei der Programmgestaltung, bei der Organisation von Fahrten, wobei ihr besonders die Tagesfahrten mit Kindern viel Freude bereitet haben. Sie war beim Standdienst unterschiedlicher Veranstaltungen und Märkten zu finden und hat ihren Hof für kreative Kurse zur Verfügung gestellt. Das Thema Landwirtschaft ist ihr eine Herzensangelegenheit. Jedes Jahr zum Erntedank wird dem Landrat eine Erntekrone übereicht. Bei diesen Veranstaltungen war Marlitta nicht nur regelmäßig anwesend, sondern sie hat auch immer die Chance genutzt, auf die schwierige Lage in der Landwirtschaft - die sich in den letzten Jahren immer weiter zugespitzt hat - hinzuweisen. Denn ohne Landwirtschaft kein Erntedank."

Marlitta Bode wurde für ihr besonderes Engagement vom Niedersächsischen Landfrauenverband Hannover e. V. mit der silbernen Biene mit grünem Stein ausgezeichnet.

 

"…Renate Windeler wurde 2002 als Beisitzerin in dem Vorstand gewählt und 2006 zu der stellvertretenden Vorsitzenden. Sie galt immer als besonders kreativer Mensch. Aber was zeichnet besonders kreative Menschen überhaupt aus? Neugier, Interesse und Offenheit sind wichtige Eigenschaften kreativer Köpfe. Sie suchen nach dem Unbekannten, nach noch nicht Dagewesenen und neuen Erfahrungen, nach scheinbar unmöglichen Kombinationen. Sie interessieren sich für alles, hinterfragen, wollen verstehen. Das Ziel kreativer Menschen ist: Ideen in die Tat umsetzen. Renate Windeler hat viele Ideen umgesetzt sei es bei der Gestaltung von Räumen, Geschenken oder indem sie viele Kreativkurse auch Vereinsübergreifend geboten hat. Sie nur auf ihre Kreativität zu reduzieren wäre natürlich sträflich denn sie hat noch viele andere positive Eigenschaften die dem Verein zugutegekommen sind. Sie hat immer aktiv Mitglieder geworben, sich mit vielen Programmvorschlägen in die Vorstandsarbeit eingebracht und mit ihrer besonnenen und ruhigen Art souverän Veranstaltungen geleitet."

Renate Windeler wurde für ihr ausgewöhnliches Engagement vom Niedersächsischen Landfrauenverband Hannover e. V. mit der silbernen Biene mit Niedersachsenwappen ausgezeichnet. Sie ist die höchste Ehrung auf Landesebene.

 

Im Anschluss folgte eine Lesung mit dem Duo Sabine Rasper und Michael Mengeling. Die Vorleser unterhielten uns mit ausgesuchten literarischen Texten von Elke Heidenreich (Schuhe an Bord, Pantoffeln, Känguru und Fesch), Axel Hacke (Bademantel), Friedhelm Kändler (Versicherung und Steinhuder Romanze), Georg Ringsgwandl (Schuhe kaufen) und Horst Evers (Ich war der Appendix).

Heitere, amüsante, bissige und kurzweilige Geschichten mit köstlich trockenem Humor. So eine Art Anleitung zur Auseinandersetzung mit dem ganz alltäglichen Wahnsinn. Kapitel für Kapitel ließen sie uns grinsen und nachdenken, um die Skurrilität des Lebens leichter verstehen zu können.

 

Nochmal ein „Dankeschön“ an alle Beteiligten dieses Abends.

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Tagesfahrt Jever mit Blaudruck und Hafenrundfahrt WHV

Zu unserer Tagesfahrt nach Jever konnten wir über 40 Landfrauen und auch ein paar Gäste begrüßen. Bei herrlichem Wetter war unser erstes Ziel das Hofcafe Horster Grashaus in Friedeburg. Dort erwartete uns in gemütlicher Atmosphäre ein leckeres Frühstück, u. a. mit dem beliebten Karamellaufstrich des Hauses. Anschließend blieb noch ein wenig Zeit für einen Bummel durch den Hofladen im ehemaligen Bullenstall. Dort gab es ein tolles Angebot aus Leckereien, Mitbringseln und vielen Dingen, die „Frau“ so zum dekorieren braucht.

 

Unser nächstes Ziel war die charmante Blaudruck-Manufraktur im Herzen von Jever. Werkstatt, Verkaufsraum und Museum – alles in einem. Dort berichtete uns Georg Stark von der fast schon verschwundenen Tradition des Blaudrucks und den Herstellung der Druckstöcke, die mit heutiger Technik und dem heutigen Holz nicht mehr zu fertigen sind. Beim Blaudruckverfahren handelt es sich um ein indirektes Verfahren, das sogenannte Reservedruckverfahren. Genaugenommen wird der Stoff nicht blau bedruckt, sondern blau gefärbt. Die verschiedenen Muster entstehen durch den Aufdruck einer farbabweisenden Masse mittels eines Handdruckstocks (eine Art Stempel - Modele). Die genaue Zusammensetzung der Masse, auch Papp genannt, ist das Geheimnis eines jeden Druckers. In der Blütezeit des Blaudrucks wurden die blauen Farbstoffe aus den Färbepflanzen des Färberwaid und später aus der aus Indien stammenden Indigopflanze gewonnen. Stoffe, die aus der Indigo-Färbelösung kommen, sind zunächst grünlich-gelb und verfärben sind dann an der Luft durch Oxidation bläulich. Diesen Vorgang konnten wir während der Erläuterungen auch beobachten.

Übrigens auf der  Internetseite der Blaudruckerei Jever kann einiges über die Manufaktur, das Handwerk, die Geschichte des Blaudrucks oder das eigentliche Drucken nachgelesen werden.

Während der anschließenden Stadtführung konnten wir einen kleinen Eindruck von den Sehenswürdigkeiten Jevers gewinnen (z. B. Schlossmuseum,  Stadtkirche, dem Glockenspiel zu Jever, Rathaus, Weinhausgang, Sagenbrunnen und Kosakenbrunnen). Gerne hätten wir noch ein wenig in dieser schönen Stadt verweilt, aber der nächste Programmpunkt rückte näher. Und so ging es zu einer Hafenrundfahrt nach Wilhelmshaven. Bei Kaffee und Kuchen und später auch an Deck bei herrlichem Wetter und frischem Wind um die Nase konnten wir uns ein Bild vom Jadebusen machen. Der EUROGATE Container Terminal Wilhelmshaven ist von beachtlicher Größe und doch sahen die vielen Container wie „Legosteine“ aus. Schiffe von einer Länge bis zu 430 Meter und Tiefgängen bis zu 16,5 Meter können den einzigen Tiefwasserhafen Deutschlands tideunabhängig anfahren.

Zum Abschluss noch im Hafen ein Fischbrötchen auf die Hand und so werden wir Jever und Wilhelmshaven hoffentlich in guter Erinnerung behalten. 

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Landfrauen beim "Huntezauber"

Der Landfrauenverein präsentierte sich heute mit einer leckeren Kaffee- und

Kuchentafel beim "Huntezauber" in Barnstorf. Die Auswahl an Kuchen war mal wieder sehr groß und im Nuh leerten sich Blech um Blech.

 

Damit konnte der Landfrauenverein einen Betrag zum Gelingen des "Huntezaubers" leisten. 

 

Den fleißigen Kuchenbäckerinnen und auch den Helfern vor Ort nochmals ein "Dankeschön".

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Fahrradtour mit Ute 2022

Die Fahrradtour mit Ute erfreut sich immer wieder großer Beliebtheit. Und so starten am 22. Juli 2022 erneut über 40 Landfrauen am Treffpunkt in Barnstorf.

Erstes Ziel war das Mehrgenerationenhaus IGEL e. V.

Dort übergab Ute Kemper an den ehrenamtlichen Helfer „Frank“ vom Fahrradschuppenteam eine Spende in Höhe von 200 € - siehe auch gesonderten Bericht.

 

Nach einer Stärkung im Cafe „Alter Speicher“ ging es dann weiter zum nächsten Ziel. Die neue Algenfarm von Marius Kinkhorst und Marco Nordmann in Barnstorf.

Wohl jeder hat bereits die großen Gewächshäuser aus der Ferne gesehen, jedoch kaum jemand konnte sich vorstellen, was sich dahinter verbirgt. Wir Landfrauen durften es besichtigen, haben viele Informationen zur „Algenernte“ erhalten und sind mit dem Begriff „Spirulina“ jetzt vertraut.

Näheres zur Algenfarm auch im kürzlich erschienen ZEITUNGSBERICHT: Große Chance für „Hokuspokus“ – Barnstorfer Unternehmer gehen mit Algenfarm einen neuen Weg oder auch auf der hier: genannten Seite.

Das letzte Ziel an diesem Abend war dann das Anwesen von Michael Eggers in Dreeke. Dort empfing man uns mit einem Imbiss und natürlich mit einem guten Wein. Übrigens hat Michael bereits einige Grillabende der Landfrauen mit Weinproben begleitet. An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an alle Beteiligten für die Mühe.

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Spendenübergabe der Landfrauen an den Fahrradschuppen des IGEL's

Während Ute’s Fahrradtour 2022 besuchten die Teilnehmerinnen das Mehrgenerationenhaus IGEL e. V. zu einer Spendenübergabe. 

 

Dem ehrenamtlichen Helfer „Frank“ vom Fahrradschuppenteam überreichte Ute Kemper eine Spende des Landfrauenvereins Barnstorf e. V. in Höhe von 200 €. Das Geld stammt aus dem aufgestellten Sparschwein bei der Osterandacht und wurde aus der Vereinskasse aufgestockt.

Den teilnehmenden Landfrauen nochmals ein „Dankeschön“.

 

Im Rahmen der Hilfe zur Selbsthilfe können Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene im Barnstorfer Bahnhof "Fahrradschuppen" in Eigenleistung ihre Fahrräder warten, überprüfen und reparieren. Das Fahrradschuppenteam besteht aus engagierten, ehrenamtlichen Helfern, die natürlich beratend und helfend zur Seite stehen und jede Spende gebrauchen können. 

 

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Aktion „Fahr Rad – aber sicher“ - eine besondere "Starthilfe" für Frauen

Der Barnstorfer Verein "IGEL" hat kürzlich in Kooperation mit der Verkehrswacht, der Jugendpflege Barnstorf und den Barnstorfer Landfrauen die Aktion "Fahr Rad - aber sicher" ins Leben gerufen. Hier lernen vor allem aus der Ukraine geflüchtete Frauen das Radfahren. In ihrer Heimat konnten oder mussten sie das nicht, in Deutschland verhilft ihnen die Fortbewegung per Rad aber zu mehr Selbstständigkeit.

 

Von Seiten der Landfrauen wurde dieses an zwei Terminen von Ute Kemper unterstützt.

Alles weiter lesen Sie im ZEITUNGSBERICHT: "Starthilfe" für Frauen: Mit viel Mut vom Roller in den Sattel

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Kreativkurs "Weidenflechten"

Der  Kreativkurs „Weidenflechten“  unter der Anleitung von Meike Naugthon fand am 28.05.2022 in der Scheune der Familie Abeling in Düste statt.

Die Flechtwerke aus Weidenruten erwiesen sich als eine anstrengende Sache für Arme und Hände und erforderten schon ein wenig Geschick.

Mit ihren tollen Ergebnissen können die Teilnehmerinnen jetzt ihre Gärten und Terrassen schmücken.

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Ammerland Radtour - "Von Hof zu Hof"

Am 13. Mai 2022 starteten 23 Barnstorfer Landfrauen und auch ein paar Männer zu einer geführten Radtour mit den eigenen Fahrrädern durch das Ammerland. Der Startpunkt  bzw. Ausladen der Fahrräder war in Bad Zwischenahn direkt am Meer unweit der Rügenwalder Mühle. Vor dort aus begleiteten uns zwei Gästeführer durch das Ammerland.

 

Unsere Fahrradroute steuerte einige Stationen bzw. Betriebe der  „Tour de Flur Ammerland“ an. Dieses ist eine Tour die durch den Ammerländer Landvolkverband gestaltet wurde und einen Einblick in die durch Land-, Forst- und Baumschulwirtschaft geprägte Kulturlandschaft im Ammerland bietet. Unsere Route führte durch die Gemeinden Bad Zwischenahn, Westerstede und Wiefelstede. An thematischen Haltepunkten wurde von den Gästeführern und durch Schautafeln über ganz unterschiedliche Themen informiert und damit die Vielseitigkeit und Bedeutung des Gartenbaus, der Landwirtschaft und der Flächenbewirtschaftung bewusst gemacht.

 

Eine der ersten Stationen war ein Rhododendrenpark, in dem uns von  einigen Anekdoten zum Strauch von Otto Waalkes (eine Neuzüchtung auf den Namen „Ottodendron“) berichtet wurde. Weitere Stationen waren der Legehennenbetrieb der Familie Wemken und die Milchviehbetrieb der Familie Thye. Es wurde von den Landwirten  erklärt, wie moderne Landwirtschaft funktioniert und beantwortet, was wir schon immer einmal wissen wollten. Zur Mittagszeit gab es ein Picknick am Bus.

 

Unsere Strecke führte dann weiter durch Parklandschaften über Waldwege und abgelegene Klinkenstraßen durch das landschaftlich äußerst reizvolle Ammerland. Ein weiteres Highlight war die Imkerei von Klaus Ohliger. Hier wurde uns über Wellness mit Bienenstockluft und die positive Wirkung auf das Wohlbefinden berichtet und wir konnten bei Kaffee und Kuchen die herrliche Ferienanlage genießen.

Übrigens - Bienenstocktuft Therapie – so funktioniert es:

„…Der Anwender sitzt bequem im Gartenstuhl. Ein spezieller  Ventilator, der direkt auf dem Bienenstock sitzt, saugt die Luft daraus an. Vier verschiedene Filter sorgen dafür, dass keine Partikel in den medizinischen Schlauch gelangen, der mit dem Ventilator verbunden ist.

Die Luft ist warm, sie riecht nach aromatischem Bienenwachs und altem Holz. Der Zustrom der Luft kann individuell geregelt werden, ein direkter Kontakt mit Bienen ist dabei ausgeschlossen. In der Bienenluft ist natürliches Propolis, Duft des Wachses, Duft von  Honig und die Wärme, aus dem Bienenbeuten, die beruhigt die Bronchien und lindert die Beschwerden.“

 

Für die Teilnehmer war es eine durchweg informative, kurzweilige und gut organisierte Veranstaltung  der Landfrauen mit Unterstützung von Borchers Reisen.

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Frauenfrühstück mit Dr. Sabine Heumann

„Manchmal braucht man einfach eine kleine Auszeit, damit man die Dinge wieder klarer sehen kann.“ Eine hübsche Karte erwartete die Teilnehmerinnen an den mit Maiglöckchen und Flieder geschmückten Tischen, denn es trafen sich am Samstag, den 07.05.2022, über 60 Barnstorfer Landfrauen zu einem gemeinsamen Frühstück im Hause Roshop.

Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen, Sonnenschein …- wohl jeder kennt dieses Lied von Nana Mouskouri und damit hatten die Organisatorinnen der Veranstaltung schon gleich für gute Laune gesorgt. Endlich mal wieder einen Vortrag in Präsens und ohne Kontaktbeschränkungen anbieten zu können und dabei noch Zeit für Gespräche zu haben, dass erfreute an diesem Morgen nicht nur die Vorsitzende Imke Abeling sondern war auch dem Teilnehmerinnen anzumerken.

 

„Gar nichts MUSS ich“ für mehr innere Freiheit und Spaß am Leben. Mit diesen Worten begrüßte die wissenschaftliche Angestellte, Prädikantin und Gesprächsbegleiterin: Dr. Sabine Heumann die Landfrauen. 

 

... Sie machte deutlich, dass die todo Listen mit Terminen und Planungen immer umfangreicher und erwartungsvoller werden.

Es entsteht eine Sehnsucht nach – weniger müssen – und immer wieder die Frage: “Muss ich das wirklich?“ Es gibt immer Gegengründe für z. B. unangenehme Arbeiten, die man auch aufschieben kann. Man funktioniert einfach, weil man innerlich getrieben wird, aber woher kommt dieser Druck zum Thema: Ich MUSS! 

Sind es die Eltern, die Freunde, die Familie, die Gesellschaft oder war es immer so?  - Es hat mich so geprägt.

  • Mutter kocht, was und wann die Familie mag, aber nicht nach ihren Wünschen und Zeiten.
  • Es sollen Regeln eingehalten werden, gegen das schlechte Gewissen.
  • Man möchte den Erwartungen von Familie, Verein und Freunden gerecht werden.
  • Man erwartet Dankbarkeit gegenüber Älteren und Vorgesetzten (Perfektionismus).
  • Die innere Stimme hat Pflichtsätze geprägt: Ich muss an die anderen denken, endlich besser werden, müsste ich noch mehr machen?

Und daraus bauen sich innere Monster auf: die Last liegt auf den Schultern, der gesenkte Kopf oder auch Anspannungen in der Körperhaltung. Also sollte man sich die eigene Situation vor Augen führen und erkennen, was zu tun ist. Für mehr Spaß und Freude sollte ich auf mein Bauchgefühl hören und danach die Entscheidung finden. Was mir Spaß macht tut mir gut, dadurch kann ich Ruhe und Einklang finden. Das innere Kind in mir wiederentdecken, indem ich mit Leichtigkeit und Freude an schöne Erinnerungen meine Ziele erreiche. Dazu kann ich auch Neues ausprobieren oder beim Fahrradfahren in der Natur andere Gedanken finden. Frei nach der Musik -  Komm mit ins Abenteuerland!

 

Einen Vortrag, in dem sich viele Landfrauen wiedererkannten. Sie gab so manchen Denkanstoß mit auf dem Weg und empfahl sich innerlich frei zu machen und öfter mal zu überlegen, was einem selbst Spaß und Freude macht.

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Osterandacht

Mit einer gelungenen Veranstaltung in der Barnstorfer Kirche konnten wir unser neues Frühjahr- und Sommerprogramm starten. Gut 50 Teilnehmer waren zu einer Osterandacht gekommen und wurden von der ersten Sekunde an von dem Gesang von Gudrun Kröger und Musik von Michael Schönemann verzaubert. 

Mit Liedern wie „Küss mich, halt mich, lieb mich“ oder „Eine Rose“ begann die Veranstaltung und ist es gelungen, sofort eine besondere Stimmung zu erzeugen, um einen Moment lang die Hast und Eile des Alltags zu vergessen. Auch von dem Lied „Hallelujah“ ging ein besonderer Reiz aus.

 

Frau Pastorin Strehlow erzählte uns die Geschichte des Propheten Jona aus dem Alten Testament, die besonders gut in die Osterzeit passt, denn sie vergleicht mit Jesus sein bevorstehendes Schicksal und der Auferstehung.

In der biblischen Geschichte „Jona und der Wal“ erteilte Gott Jona den Auftrag, der Stadt Ninive den Untergang zu verkündigen. Doch Jona fürchtete diese Aufgabe und begab sich auf die Flucht. Daraufhin schickte Gott einen gewaltigen Sturm und das Schiff des flüchtenden Jona geriet in Seenot. Jona wurde für die Bedrohung verantwortlich gemacht und über Bord geworfen. Ein großer Fisch verschluckte ihn und spuckte ihn nach drei Tagen und drei Nächten unverletzt an Land wieder aus. Jona ging nun nach Ninive und prophezeite den Menschen dort den Untergang. Die glaubten ihm und gelobten Besserung und Gott verschonte die Stadt Ninive.

 

Die Andacht wurde auch mit Kirchenliedern wie z. B. „Ich lobe meinen Gott“ oder „Meine Zeit steht in deinen Händen“ begleitet. 

Auch das Lied „How many roads must a man walk down“ teils auf Englisch und teils auf Deutsch gesungen, dass in der heutigen Zeit nicht aktueller sein konnte:

…Wie große Berge gibt man aus für Bomben, Raketen und Krieg?

Wie große Worte macht heut´ mancher Mensch und lindert damit keine Not?

Wie großes Unheil muss erst noch gescheh´n, damit sich die Menschheit besinnt?

Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind, die Antwort weiß ganz allein der Wind…

 

Zur Einstimmung auf den Segen durch die Pastorin wurde gemeinsam das irische Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“ gesungen. Am Ende der Andacht bedanke sich Ute Kemper noch bei Frau Strehlow und bei Gudrun Kröger sowie Michael Schönemann für das gelungene Zusammenspiel der Wort- und Musikbeiträge.

 

Auch die Zugabe von Gudrun und Michael mit einem Lied von Michael Jackson  „Heal the World“ passte wohl in diese/unsere besondere Zeit.

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