Archiv 2020


Unsere Adventsandacht durfte stattfinden!

Liebe Landfrauen, ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende.

Liebgewonnene Gewohnheiten, Treffen mit Familie und Freunden, Unternehmungen und noch einiges mehr. Vieles was selbstverständlich war durfte nicht stattfinden. Aber Veränderungen enthalten auch Chancen neue Wege und Möglichkeiten zu finden und wir Landfrauen ergreifen diese Chance und finden neue Wege.

 

Daher gab in diesem Jahr eine Weihnachtsfeier anders als gewohnt aus den Vorjahren. Wir hatten Pastorin Ilka Strehlow gebeten, eine Andacht für uns zu gestalten. Zur musikalischen Unterstützung standen uns Gudrun Kröger und Monika Zielke zur Verfügung. Und so trafen sich am 09. Dezember 25 Landfrauen in der ersten Andacht und 39 Landfrauen in einer zweiten Andacht in der Barnstorfer Kirche. Dabei wurde stets auf die zur Zeit gültigen Abstands- und Hygienevorschriften geachtet.

 

Nach der Begrüßung durch unsere Vorsitzende Imke Abeling ging es auch gleich los mit dem ersten Lied von Gudrun Köger, begleitet von Monika Zielke an der Orgel.

„Halleluljah“ – die glasklare hohe Stimme versetzte uns sofort in eine vollkommen andere Stimmung. Von Null auf Hundert sozusagen - in der Kirche angekommen – gerade noch im Alltag und jetzt Ruhe, Einkehr und Gänsehaut pur.

 

Frau Strehlow berichtete in ihrer Lesung, dass in den Weihnachtstagen oft  zwei Gruppen von Menschen zu erleben sind. Es gibt Menschen, die sind eher Adventstypen und es gibt solche, die sind eher Weihnachtstypen. Die einen, die den Advent zelebrieren. Schon am 1. Dezember oder früher alles geschmückt haben. Mit  Kerzen in den Fenstern,  Plätzchen satt und vielen Ritualen. Sie leben diese besondere Zeit. Man lebt in Verheißung und vieles, was man tut, hat einen Überschuss an Bedeutung. Und wenn dann Weihnachten kommt, geht es bei vielen dieser Adventsmenschen ganz schnell. Mit dem Ende des zweiten Weihnachtsfeiertags ist das Fest dann auch vorbei. Der Baum kommt auf die Terrasse. Der Alltag zieht wieder ein. Und es gibt andere, die Weihnachtsmenschen, bei denen während des Advents eigentlich noch die Alltagsroutine läuft. Und erst kurz vor Weihnachten – auf den letzten Drücker – wird dann alles fertig gemacht und Geschenke gekauft. Aber Weihnachten wird dann zelebriert und  auch die Zeit bis zu den heiligen drei Königen. Während also die Adventsmenschen gewissermaßen das Licht aus dem vorweihnachtlichen Nieselregen heraus in den Blick nehmen, leben die Weihnachtsmenschen im Überschwang der Erfüllung, in der Vollendung. Alles ist da. Es leuchtet: Hier und jetzt. Alles ist gut. Und wie die Weihnachtsmenschen die Vorbereitung nicht so interessiert, sondern allein der Moment, wenn nun alles so ist, wie es sein soll, könnte man sagen, dass die Adventsmenschen diesen erfüllten Moment doch eigentlich nur aus der Entfernung ertragen können.

 

Und diese beiden Perspektiven, die das Licht aus der Entfernung mehr ahnen als sehen, und die andere, die mitten drin ist, kamen dann auch in einem biblischen Predigttext zur Geltung. Zwischendurch dann weitere musikalische Beträge wie z. B. „Maria durch ein' Dornwald ging“ – passender konnte es nicht sein. Und wieder sofort Gänsehaut! Und spätestens mit dem letzten Lied "Küss Mich - Halt Mich - Lieb Mich" ebenfalls gesungen von Gudrun Kröger und auf der Orgel begleitet von Monika Ziele erreichten die Emotionen einen Höhepunkt.

 

Am Ende der Andacht übernahm nochmals unsere Vorsitzende Imke Abeling unter anderem mit folgendem Zitat das Wort: „Frau Katharina Eisenlöffel hat einmal gesagt: Die Stimmung einfangen und festhalten – welch ein Geschenk“. Genau das traf es in diesem Moment.

 

Liebe Landfrauen, wir wünschen euch eine schöne und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit. Für das neue Jahr wünschen wir euch Gesundheit, Durchhaltevermögen, Zuversicht und immer eine helfende Hand. Und denkt daran, dass Gute an einem neuen Jahr ist, dass alles besser werden kann…

 

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Fahrradtour mit Ute

In diesem Jahr fand die Fahrradtour mit Ute erst im Oktober in einer etwas "abgespeckten Form" statt. Am 13. Oktober trafen sich 18 Landfrauen zu einer kleinen Fahrradtour durch den goldenen Herbst. Gestartet wurde beim Denkmal in Mäkel. Der Weg führte um die Muna herum, durchs Dreeker Fladder bis hin zum Drebber Moor. Stets wurden wir von einer Vielzahl von Kranichen begleitet. Auf Kaffee und Kuchen haben wir in diesem Jahr aufgrund der Corona-Lage verzichtet. Jedoch wurde bei jeder kleinen Rast ein wenig genascht. Wohl jede von uns hatte ein wenig Verpflegung für die Runde dabei. Und so konnten wir einfach mal wieder ein wenig Kontakte pflegen und bei herrlichem Herbstwetter war dieses eine willkommene Abwechselung.

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Jahreshauptversammlung 2020

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des LandFrauenvereins Barnstorf e.V. fand am Montag, den 02.03.2020, um 18.00 Uhr, statt. Die Vorsitzende Imke Abeling begrüßte die knapp 50 anwesenden Landfrauen. 

 

Zu den Regularien der Jahreshauptversammlung gehörte

das Verlesen des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung durch Malitta Bode, das Verlesen des Jahresberichts durch Dorothee Rabbe und des Kassenberichts durch Astrid Bockelmann.

 

Als weitere Besitzerin wurden in diesem Jahr Erika Korte, Silke Kostermann und Mandy Peukert gewählt und werden die Vorstandsarbeit der Landfrauen unterstützen. Die Beisitzerinnen Martina Bode, Martina Heuer und Karin Runnebaum wurden in ihrem Amt bestätigt. Auch wurde auf der Jahreshauptversammlung Astrid Bockelmann auf eigenen Wunsch aus dem Verstand verabschiedet, daher an dieser Stelle auch ein "DANKESCHÖN Astrid" für die geleistete Arbeit.

 

Passend zur Bayrischen Woche im Hotel Roshop wurde dann auch bayrisch gegessen.

 

Zum diesjährigen Vortrag könnte man sagen: "Von Landfrau für Landfrauen" und so berichtete Gudrun Kannemann von ihrer Motorradreise durch Südengland. 

 

Alles weitere lesen Sie im ZEITRUNGSBERICHT:  Abend mit einem Hauch von Pilcher

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Frauenfrühstück - Der frühe Vogel kann mich mal

Der frühe Vogel kann mich mal – Unter diesem Motto stand das diesjährige Frauenfrühstück des Landfrauenvereins Barnstorf in einem wiedermal gefüllten Saal im Hotel Roshop.

 

Geplant war eigentlich ein Vortrag von Lars Cohrs zu diesem Thema. Leider war dieser kurzfristig verhindert und so übernahm die Verwaltungsfachangestelle, Plattdeutsche Laienspielerin, Standesbeamtin und auch Buchautorin Sabine Krüger die Veranstaltung.

 

Mit  Humor und Feinsinn brachte Sabine Kürger viele Begebenheiten aus dem Alltag auf eine so charmante Art und Weise zum Ausdruck, dass man ihr gebannt zuhören musste. Ihre Geschichten hatten sicherlich auch autobiografische Einflüsse und waren das Ergebnis einer jahrelangen Charakterstudie der Menschen in ihrem Umfeld. Auch Ihre Tätigkeit als Standesbeamtin bot ein paar amüsante Geschichten.

 

Sabine Krüger hat einen speziellen Blick auf die Nuancen des alltäglichen Miteinanders in vielen Lebenssituationen und sie schlüpfte dabei häufig in die Rolle der „Gesine". Da wurde erzählt von "anstrengenden Keerls" und "over Utmisten bitt henn to Klimawandel". Der Klimawandel wurde besonders veranschaulicht. So die Gefühlslage morgens nach dem Duschen, zuhause in der Familie, wenn der Mann und die Kinder alles haben liegen lassen. Auch vom Klimawandel auf der Arbeit, an der Supermarktkasse und beim Klamottenkauf - da wo die Größen auch immer kleiner werden – oder beim Sportprogramm Zumba wurde beleuchtet. Die Geschichten mit „Gesine“ führten durchs gesamt Jahr – vom

„Vörjohrsputz“, wo ein neuer Eimer mehr Aufmerksamkeit erlang, als ein Friseur- und Kosmetikerinbesuch,  von "Kohl- und Spargeltouren", vom "Sommer auf Sylt" und die Kennenlerngeschichte von „Hinnerk und Anne“.

 

Weitere Geschichten waren „Kittel kummt narns hen“, die „Feuerwehrbereisung“ mit Tag der offenen Tür und Feuerwehrfest, die  der „Fahrradtourentrübsinn“ mit Wackelsattel, oder wie Großmutter beim Grünkohlputzen einen Engel in grün/weiß begegnete. Auch eine Geschichte über die Kompromissfähigkeit des „Alpharüdens“ und des Staubsaugers „Robby“, der am Ende doch zur Familie gehörte, war äußerst amüsant.

  

Die Kurzgeschichten spiegelten viele Facetten des norddeutschen Charakters wider und ließen still schmunzeln, laut lachen oder auch mal nachdenklich sein. Meistens brachten sie die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Männern und Frauen – besonders wenn es um Haushalts- und Feierangelegenheiten  ging – erfrischend treffend auf den Punkt und dieses wurde vorgetragen in einem Wechsel zwischen Hoch- und Plattdeutsch.

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Schmuck aus Silberbesteck

Erneut trafen sich 10 Barnstorfer Landfrauen um die Schmuckherstellung aus Silberbesteck zu erlernen. Unter fachkundiger Anleitung von Goldschmiedemeisterin Anne Grotenhöfer hatten die meisten Teilnehmerinnen zum ersten Mal Kontakt mit der Silberverarbeitung. Schnell stellte man fest, dass einige Schritte wie z. B. das Klopfen, Dängeln und Sägen der Werkstücke äußerst arbeitsintensiv ist.

Im Laufe des Tages steigerte sich die Kreativität und am Ende konnten sich die Ergebnisse sehen lassen. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl und der großen Nachfrage wird es noch einen Zusatztermin geben.

 

 

Informationen zu Frau Grotenhöfer unter: Info@grotenhoefer.de oder www.grotenhoefer.de  

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